SPD Ochtendung

Mahnwache am Gedenksteinkstein für die Jüdischen Mitbürger von Ochtendung

Pressemitteilung

Zur traditionellen Gedenkveranstaltung, Mahnwache und um die Erinnerung
wachzuhalten lud der SPD Ortsverein Bürgerinnen und Bürger, Vereine und
Gruppierungen an den Gedenkstein der Jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger
in der Kastorstraße ein. Trotz starken Regens versammelte man sich zum
Gedenken.Die Ortsvereinsvorsitzende Rita Hirsch ging in ihrer Gedenkrede auf
die 14 Frauen und Männer jüdischen Glaubens ein, sowie auf die drei Frauen
christlichen Glaubens, die nach der Ideologie der Nazis, als minderwertig im
Rassenwahn zunächst verschleppt und später in den Konzentrationslagern und
Tötungsanstalten ums Leben kamen.

Hirsch verwies ebenfalls auf die Tatsache,
dass die Jüdischen Bügerinnen und Bürger als Nachbarn, Freunde und
Geschäftspartner bis zur Pogromnacht im guten Miteinander lebten. Danach war
alles anders. Renate Severin verlas die Namen und die Daten der Ermordeten.
Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen beteiligten sich mit
Wortbeiträgen und Kerzen und hoben die gemeinsamen Wurzeln der jüdischen und
christlichen Religion hervor. Pfarrer Jörg Schuh wies in seiner Rede
ebenfalls auf die gemeinsamen Wurzeln von Judentum und Christentum hin.
Toleranz, Offenheit und die Erinnerungen wachhalten waren Tenor seiner
Worte.Im gemeinsam gesungenen Lied Shalom chaverim und dem Abschlussgebet
endete die Veranstalung.