SPD Ochtendung

Mahnwache und Gedenken der Jüdischen Mitbüregrinnen und Mitbürger von Ochtendung

Pressemitteilung

Traditionsgemäß veranstaltet der SPD Ortsverein jährlich sein Gedenken mit
einer Mahnwache am Gedenkstein der Jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger
von Ochtendung um den 9. November. Unter Mitwirkung des neuen Pfarrer Herrn
Jörg Schuh, Vereinsvertretern der örtlichen Vereine, insbesondere durch den
Vorsitzenden des Heimatvereines Herrn Günther Gries, dem Jugendpfleger
Thomas Geisen, dem Streetworker Benedikt Hallerbach sowie Mitbürgerinnen und
Mitbürger traf man sich im Kreuzungsbereich der Bachstrasse, Ecke
Kastorstrasse.

Zunächst ging man die zuletzt verlegten Stolpersteine vor den
ehemaligen Wohnhäusern der Jüdischen Mitbürger ab und Renate Severin, die
die Geschichte der Jüdischen Mitbürger aufgearbeitet hat erinnerte an die
Bürgerinnen und Bürger die diese Häuser bis zu Ihrer teurer erkauften
Ausreise oder der Deportation in die Vernichtungslager bewohnten. Rita
Hirsch erinnerte an die 15 Personen, die im Rassenwahn der Nazis aus unserer
Gemeinde ihr Leben verloren. Sie wurden Opfer des Holocaust. Pfarrer Jörg
Schuh sprach im Gedenken der Opfer und deren Glaubensgemeinschaft den
Ursprung, der Quelle des christlichen Glaubens an. Mit Kerzen,einem
gemeinsamen Gebet und dem Lied Shalom chaverim endete die Gedenkfeier.